Miniclipper schafft eine gemeinsame digitale Lagerbasis

Miniclipper schafft eine gemeinsame digitale Lagerbasis

Miniclipper Logistics baut eine gemeinsame digitale Grundlage für seine britischen Lager auf. Mit der Inbetriebnahme des Thomax-Warehouse-Management-Systems im EAV-Standort Dunstable arbeitet die Plattform nun in vier von sechs Betriebsstätten.

Die beiden letzten Lager sollen im ersten Quartal 2027 folgen. Der schrittweise Ansatz erlaubt es dem Logistikdienstleister, die Technologie zu standardisieren, ohne die gesamte Netzwerkleistung gleichzeitig einem Umstellungsrisiko auszusetzen.

A single digital warehouse layer supports Miniclipper’s next phase

Digitalisierung entlang des Geschäftsmodells

Miniclipper hat sich von einem allgemeinen Speditionsbetrieb zu einem Anbieter von Palettennetzwerken, Lagerlogistik und E-Commerce-Fulfilment entwickelt. Das WMS musste deshalb Fulfilment und Kitting unterstützen, Kundensysteme über ERP-Schnittstellen anbinden und schnell konfigurierbar sein. Eine umfangreiche Individualentwicklung sollte nicht zur Voraussetzung für den Rollout werden.

Der erste Standort ging weniger als vier Monate nach Vertragsabschluss live. Die weiteren Umstellungen erfolgen einzeln pro Lager und mit Unterstützung von Thomax-Mitarbeitern vor Ort. Damit können Erfahrungen aus den früheren Phasen genutzt und Auswirkungen auf den laufenden Service begrenzt werden.

Im Fulfilment-Zentrum Burton-on-Trent verarbeitet Miniclipper in Spitzenzeiten ungefähr einen Auftrag alle fünf Sekunden. Eine Vorschau auf Bestellungen von bis zu einem Monat ermöglicht eine bessere Abstimmung von Personal und Kapazität mit der Nachfrage, insbesondere im Next-Day-Geschäft mit strengen KPIs.

Einheitliche Informationen für robuste Abläufe

Ein zentraler WMS-Ansatz automatisiert nicht automatisch jeden Prozess, schafft aber konsistente Informationen über mehrere Lager hinweg und erleichtert die Integration von Kundensystemen. Miniclipper berichtet außerdem, dass Beschäftigte während der Einführung Verbesserungen vorgeschlagen haben, von denen mehrere bereits umgesetzt wurden.

Das 1971 gegründete Familienunternehmen beschäftigt 230 Menschen und betreibt rund 60 Lastwagen. Nach Abschluss des Rollouts sollen alle sechs Lager auf einer Plattform arbeiten. Das soll weiteres Wachstum ermöglichen, ohne die Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Kundenanforderungen zu verlieren. Im Mittelpunkt steht das Warehouse-Management-System von Thomax.

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