Bericht zeigt Lücken bei der Einhaltung der Vorschriften der britischen Flotte

Bericht zeigt Lücken bei der Einhaltung der Vorschriften der britischen Flotte

Wachsende Compliance-Anforderungen, steigende Berichterstattungskosten und strengere Nachhaltigkeitsvorschriften setzen britische Fuhrparkbetreiber zunehmend unter Druck, so die neue Branchen-Benchmark-Studie, die diese Woche von Jaama, dem Spezialisten für Flottenmanagement-Software, veröffentlicht wurde.

Basierend auf einer branchenweiten Umfrage untersucht der Bericht die Reife im Bereich Compliance, operative Widerstandsfähigkeit und Kosteneffizienz und zeigt einen Sektor, der unter wachsendem Druck steht, da Flotten auf strengere Nachhaltigkeitsregeln, erhöhte Sicherheitsanforderungen und steigende Berichterstattungskosten reagieren.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Compliance sich schnell von einer regulatorischen Anforderung zu einer zentralen Geschäftsstrategie entwickelt, wobei Betreiber zunehmend auf Automatisierung und Systemintegration setzen, um Margen zu schützen und die Widerstandsfähigkeit zu verbessern.

Zu den wichtigsten Erkenntnissen des Berichts planen 48 % der Flotten in den nächsten 12 Monaten weitere Investitionen in Fahrerrisikomanagement und Verhaltensschulungen, mit Fokus auf Coaching-Programme, Vorfallüberprüfungen und Führerscheinkontrollen. Weitere 48 % wollen ihre Strategien zur Systemintegration stärken, wobei Compliance-Software und Berichtsplattformen als Prioritäten identifiziert wurden.

Nachhaltigkeit bleibt ebenfalls hoch auf der Agenda, wobei 38 % der Befragten im nächsten Jahr bedeutende Verbesserungen bei Emissionen und Nachhaltigkeits-Compliance erwarten.

Das Bericht zeigt jedoch auch eine bedeutende operative Schwäche auf: Nur 34 % der Flotten verwenden derzeit automatisierte Warnungen für falsche oder fehlende Daten, sodass fast zwei Drittel noch auf manuelle Überprüfungen und Aufsicht angewiesen sind.

Dies trotz der Tatsache, dass bereits 72 % der Flotten Kraftstoffkarten-Daten mit HR- und Fahrerdaten integrieren, was darauf hindeutet, dass viele Unternehmen den vollen Wert ihrer verbundenen Systeme noch nicht ausgeschöpft haben.

Laut Jaama schafft diese Lücke eine versteckte finanzielle Belastung im Sektor. Flotten, die auf manuelle Eingriffe angewiesen sind, erhöhen nicht nur ihr Risiko für Compliance-Verstöße, sondern tragen auch unnötige Verwaltungskosten.

Die Forschung weist auf eine zunehmende Kluft zwischen Betreibern hin, die Compliance als strategischen Leistungshebel sehen, und solchen, die sie weiterhin nur als regulatorische Verpflichtung behandeln. Unternehmen, die in Automatisierung und integrierte Compliance-Systeme investiert haben, berichten von einer stärkeren Kostenkontrolle und größerer operativer Widerstandsfähigkeit.

Um Fuhrparkbetreiber bei der Bewertung ihrer eigenen Leistung zu unterstützen, hat Jaama auch einen digitalen Flotten-Compliance-Scorecard eingeführt – ein 10-Fragen-Selbstbewertungstool, das die Reife im Bereich Compliance misst und maßgeschneiderte Verbesserungsempfehlungen generiert.

Zur Kommentierung der Ergebnisse sagte Richard Evans, Vertriebsleiter bei Jaama:

Compliance ist nicht mehr nur eine nette Ergänzung, sondern eine Geschäftsstrategie. Unsere Forschung zeigt deutlich, dass Flotten, die in Automatisierung, Integration und proaktives Risikomanagement investieren, einen messbaren Vorteil bei Kostenkontrolle und Widerstandsfähigkeit erzielen… Mit zunehmendem regulatorischem Druck und schmaleren Margen laufen Betreiber, die weiterhin auf manuelle Prozesse setzen, Gefahr, den Anschluss zu verlieren. Die Chance für 2026 und darüber hinaus besteht darin, Compliance als Leistungsfaktor zu behandeln, nicht nur als Verpflichtung.

Der Fleet Compliance and Cost Benchmark Report 2026 ist jetzt zum Download verfügbar und ermöglicht es britischen Fuhrparkbetreibern, ihre Compliance-Leistung mit dem Gesamtmarkt zu vergleichen.

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