Romac stärkt die Widerstandsfähigkeit seiner Kühlkette
Romac Logistics entwickelt seine temperaturgeführte Lieferkette durch ein abgestimmtes Investitionsprogramm weiter. Der britische Anbieter bestellt 100 bewegliche Doppelstock-Kühlauflieger von Tiger Trailers und 200 Renault Trucks T480, die über Diamond Trucks geliefert werden.
Die Flottenentscheidung folgt auf die Eröffnung des zentralen Distributionsstandorts in Chesterfield. Damit werden Standort- und Transportkapazität gemeinsam skaliert. Für Industrieunternehmen ist dieser Zusammenhang entscheidend, weil zusätzliche Lagerleistung ihren Nutzen erst mit ausreichender, verfügbarer Fahrzeugkapazität entfaltet.
Mehr Ladung pro Fahrt
Die neuen Auflieger sind für bis zu 54 Paletten ausgelegt und verfügen über eine einkomponentige Thermo-King-A500-Kühlung. Das bewegliche Doppelstockkonzept schafft zusätzlichen nutzbaren Laderaum für gekühlte und tiefgefrorene Produkte.
Mehr Ladung pro Transportbewegung kann die Flottenauslastung verbessern und die Zahl der Fahrten reduzieren. Romac verbindet diesen Ansatz mit seinen Nachhaltigkeitszielen. Gleichzeitig berücksichtigen die Auflieger Anforderungen an Bedienersicherheit und Langlebigkeit, damit die Technik in einem weitläufigen Netzwerk zuverlässig eingesetzt werden kann.
Der Fuhrpark als integriertes Betriebssystem
Die 200 neuen Zugmaschinen liefern die notwendige Traktionsbasis für die Erweiterung der Kühlaufliegerflotte. Renault Trucks verweist beim T480 auf Kraftstoffeffizienz, Gesamtbetriebskosten, Verfügbarkeit, Sicherheit und Fahrerkomfort. Solche Faktoren bestimmen, ob zusätzliche Kapazität tatsächlich zu stabileren Services führt.
Das Programm baut auf langfristigen Beziehungen auf. Tiger Trailers hatte Romac zuvor 60 Curtainsider-Auflieger und 20 einstöckige Kühlauflieger geliefert. Romac-Gründer Rob McAdoo erklärte, die Flotte müsse gemeinsam mit dem Chesterfield-Standort wachsen und Kunden dadurch mehr Kapazität, Leistungsfähigkeit und Widerstandskraft bieten.
Das Beispiel zeigt eine praktische Dimension von Industry 5.0: Innovation entsteht nicht nur durch digitale Systeme, sondern auch durch die intelligente Abstimmung von physischen Anlagen, Betrieb und langfristiger Zusammenarbeit.






