Die elektrischen Gabelstapler von Clark Materials Handling tragen dazu bei, emissionsfreie Logistik in einer Tür- und Torfabrik in Deutschland sicherzustellen.
In Großzöberitz, Sachsen-Anhalt, produziert der Tür- und Torhersteller Teckentrup Stahl Türen und Rahmen auf einer der längsten Produktionslinien Europas. Rund 1.500 bis 2.000 Türen verlassen jede Woche die Produktionslinie. Dies erfordert täglich ein logistische Meisterleistung. Insgesamt 30 Clark-Elektro-Gabelstapler, die sich in allen Bereichen der Fabrik bewähren, leisten hierzu einen bedeutenden Beitrag. Die Clark-Flotte ist ein Paradebeispiel dafür, wie emissionsfreies, wartungsarmes Handling in der industriellen Türproduktion erfolgreich umgesetzt werden kann.
Die Teckentrup GmbH & Co. KG mit Sitz in Westfalen und Produktionsstätten in Sachsen-Anhalt ist einer der größten Hersteller von Türen und Toren in Europa. Als Experte für maßgeschneiderte Tür- und Torlösungen bietet Teckentrup hochwertige, kundenorientierte Produkte im Privatbereich (Garagentore), im professionellen Bereich (funktionale Türen) und im industriellen Bereich (Industrietore). Das Unternehmen arbeitet mit Partnern zusammen, um maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln, und erzielt sowohl national als auch international Erfolge.
Industrielle Kunden
Derzeit verfügt Teckentrup über eine hohe vertikale Fertigungstiefe von 90 Prozent. Mit rund 900 Mitarbeitenden und einem Netzwerk europäischer Tochtergesellschaften und Partner verfügt das Unternehmen über umfassendes Marktwissen und entwickelt Türen, die genau auf länderspezifische Anforderungen zugeschnitten sind. Der Fokus liegt auf der Entwicklung und Produktion hochwertiger Industrie- und Funktionsblechtüren, die speziell für den Einsatz in Brand-, Schall-, Einbruch- und Rauchschutz gefertigt werden. Die Anforderungen haben sich in den letzten Jahren aufgrund verschärfter Vorschriften und eines erhöhten Sicherheitsbedarfs deutlich erhöht.
„Als mittelständisches, inhabergeführtes Unternehmen sind wir flexibel, bieten individuellen Kundenservice und erfüllen hohe Anforderungen“, erklärt Peter Handrich, Leiter Supply Chain Management bei Teckentrup in Großzöberitz. „Wir sind Marktführer in Bezug auf Zulassungstiefe und technische Spezifikationen, insbesondere bei sicherheitsrelevanten Themen wie Brandschutz oder Sonderkonstruktionen.“
Digitalisierung spielt eine wichtige Rolle bei der Beschleunigung und Optimierung der Arbeitsprozesse. „Teckentrup treibt digitale Lösungen in allen Unternehmensbereichen voran, mit Fokus auf Vertrieb und Produktion“, erklärt Handrich. „Unser Online-Konfigurator TEO ermöglicht beispielsweise eine schnelle und benutzerfreundliche Konfiguration von Türen und Toren gemäß Standards sowie eine effiziente Planung von Bauprojekten“, fügt er hinzu. „Eine neue Importfunktion macht es möglich, Service-Spezifikationen per Knopfdruck zu lesen, zu analysieren und zu verarbeiten.“
Hohe Anforderungen an Funktions-Türen
In Zörbig betreibt Teckentrup eine 1990 gebaute Fabrik, die kontinuierlich modernisiert und erweitert wurde, um Stahl Türen herzustellen – insbesondere Brandschutztüren, Rohrrahmentüren, Rolläden und Rahmen. „Hier werden Industrie-Türen größtenteils automatisiert in zwei Schichten gefertigt“, erklärt Handrich. „Aufgrund steigender Produktionszahlen von rund 100.000 Türen und 5.000 Rolläden pro Jahr wurde die Kapazität im Pulverbeschichtungsbereich des Standorts Großzöberitz 2023 mit einem neuen System erweitert und die Fertigungsprozesse neu strukturiert.“
Derzeit plant Teckentrup zwei neue Produktionslinien für Rahmen sowie eine neue Mattenhalle für die Herstellung von Brandschutztüren. Nachhaltigkeit spielt eine große Rolle: Das Dach der Produktionshalle in Großzöberitz ist mit einer PV-Anlage mit einer Gesamtleistung von 1000 kWp zur Eigenstromerzeugung ausgestattet. Bei der Entscheidung, neue Industrie-Trucks anzuschaffen, war klar, dass nur umweltfreundliche elektrische Gabelstapler in Betracht gezogen werden.
Nachhaltigkeit und Sicherheit im Fuhrpark
„Wir haben mehrere konkurrierende Fahrzeuge getestet, aber am besten hat mir Clark’s ‚grünes‘ Modell gefallen, und es hat uns überzeugt – nicht wegen der Farbe“, lacht Handrich, „sondern wegen der guten Leistungsdaten und der hohen Benutzerfreundlichkeit.“ Die enge Zusammenarbeit mit Clark-Partner P&H Gabelstapler und Baumaschinen war ebenfalls ein entscheidender Faktor. „P&H hat uns bereits mit guten Ratschlägen und Unterstützung bei den Clark-Gas-Gabelstaplern versorgt“, sagt Handrich. Marcel Krämer, Leiter Wartung, stimmt zu: „Die Clark-Gabelstapler und P&H sind in unserer Fabrik unverzichtbar geworden.“
Derzeit sind in Großzöberitz 30 Clark-Elektro-Gabelstapler im Einsatz – darunter 27 GEX 20-30 mit einer Tragfähigkeit von 2 und 3 Tonnen sowie ein GEX 50 mit einer Tragfähigkeit von 5 Tonnen und einem speziellen Triplex-Mast mit einer Hubhöhe von 8,50 Metern. Das Fahrzeug wird hauptsächlich für Wartungsarbeiten eingesetzt, beispielsweise an der PV-Anlage. Kürzlich wurden zwei neue Clark SE20 (48 Volt) und SE30 (80 Volt) Elektrogabelstapler angeschafft. Mit einer Tragfähigkeit von 2 und 3 Tonnen bieten diese Stapler die perfekte Kombination aus Ergonomie, Sicherheit und hoher Handhabungsleistung. Die kompakten Gabelstapler sind sehr wendig und ideal für den Einsatz in Innenräumen und im Freien. Mit einem Lenkwinkel von 101° (Null-Lenk-Drehachse) erweisen sie sich als besonders nützlich in engen Gängen oder raumkritischen Arbeitsbereichen, da sie fast auf der Stelle drehen können.
Arbeitsschutz und Sicherheit haben bei Teckentrup höchste Priorität. Das Management hört auch auf seine Mitarbeitenden. „Unsere Gabelstaplerfahrer sollen sich auf ihren Staplern wohlfühlen, denn gute Ergonomie steigert die Produktivität“, sagt Peter Handrich. Daher war es wichtig, dass die elektrischen Gabelstapler einen ergonomischen Fahrersitz und intuitive Steuerung haben. Sicherheitssysteme von IWS sorgen für zusätzlichen Schutz. Das IWS ‚Pilot Protector‘-Sicherungssystem besteht aus gasdruckgefedernden Schwingtüren, die den Fahrer im Falle eines Umkippens des Fahrzeugs seitlich schützen.
Blei-Säure- statt Lithium-Ionen-Batterien
Alle Clark-Elektro-Gabelstapler sind mit Blei-Säure-Batterien ausgestattet. Teckentrup hat bewusst gegen Lithium-Ionen-Technologie entschieden. „Der Einsatz von Li-Ion-Batterien ist in unserer Fabrik nicht kosteneffizient“, erklärt Krämer. „Wir haben die Zeit, Batterien aufzuladen, weil unsere Logistik in einer Schicht arbeitet.“ Die Anlage nutzt Hochfrequenz-Ladetechnologie, sodass die Fahrzeuge schnell einsatzbereit sind, wenn sie gebraucht werden. „Wir haben den Platz für die Ladeinfrastruktur. Blei-Säure-Batterien haben eine lange Lebensdauer – oft deutlich über zehn Jahre – selbst bei rund 1.000 Betriebsstunden pro Jahr im Ein-Schicht-Betrieb“, ergänzt Krämer.
Auf die Aufgabe zugeschnitten
Clark-Gabelstapler werden in allen Bereichen der Anlage eingesetzt, vom Wareneingang und Versand bis zum Be- und Entladen der LKWs. Sie verteilen Güter innerhalb der Anlage und versorgen die Produktionslinien mit Materialien. Rohstoffe werden auf Coils oder Paletten geliefert und zu den jeweiligen Verbrauchspunkten transportiert. Größere Coils werden per Kran bewegt; kleinere Coils und palettierte Waren werden mit dem Gabelstapler zum Ziel transportiert. Die hydraulische Gabelverstellung sorgt dafür, dass die Gabeln des Gabelstaplers vom Paletten- zum Coil-Transport verstellbar sind.
Das Material für die laufende Produktion ist an den Arbeitsstationen griffbereit bereitgestellt. Clark-Gabelstapler sorgen auch dafür, dass die Vorräte aufgefüllt werden. Die Lieferzeit für eine Türlösung bis zur Auslieferung beträgt bei Standardlösungen etwa 4-5 Wochen. Die fertigen Türen werden in einem Kragarmwagen im Lager gelagert oder mit dem Gabelstapler zur Versandabteilung transportiert, wo sie verpackt werden. Die für die Kommissionierung zuständigen Gabelstapler sind mit einem Tablet ausgestattet, sodass die Kommissionierung papierlos über das Warenwirtschaftssystem erfolgen kann.
„Unser Ziel in unserer Fabrik in Großzöberitz ist es, die Produktion von Industrietüren und Toren so effizient und nachhaltig wie möglich zu gestalten – von ressourcenschonender Produktion und eigener Stromerzeugung bis hin zu emissionsfreien und reibungslosen Logistikprozessen. Unser Partner Clark leistet dazu ebenfalls einen wichtigen Beitrag“, schließt Handrich.