End-of-line-Lösungen auf der Interpack

End-of-line-Lösungen auf der Interpack

Wenn die Türen auf der Interpack vom 7. bis 13. Mai in Düsseldorf öffnen, präsentiert die Mosca GmbH bahnbrechende Innovationen in der Ladungssicherung unter dem Motto „vernetzte Effizienz“. Der Fokus liegt auf integrierten Lösungen, die Nachhaltigkeit mit Industrie 4.0 verbinden.

Ein Höhepunkt der diesjährigen Messe in Halle 11, Stand D56, ist die hoch effiziente Kombination aus der KZV-111 Palettenbandermaschine (unten) und dem Luna A3 Rotationsarm-Stretchwickler. Diese Kombination zeigt, wie nahtlose Prozessübergänge die Durchlaufzeiten optimieren. Die KZV-111 bildet die Grundlage für maximale Stabilität, während der Luna A3 Wickler den endgültigen Schutz gegen äußere Einflüsse gewährleistet. Dank des intelligenten Steuerungssystems kommunizieren beide Maschinen direkt miteinander, was den manuellen Eingriff minimiert und die Betriebssicherheit erhöht. „Die Kombination aus Binden und Wickeln reduziert den Materialverbrauch und sorgt gleichzeitig für maximale Transportsicherheit“, erklärt Alex Jesser, Technischer Produktmarketing-Spezialist.

Automatisierung für Frischwaren

Durch die strategische Partnerschaft mit Reisopack erweitert Mosca sein Portfolio für Spezialbranchen: Die horizontale Bandermaschine Reisopack 2905 ist speziell für den Obst- und Gemüsesektor entwickelt. Mit einem integrierten vertikalen Kantenschutz-Förderer stabilisiert und schützt sie empfindliche Waren während des Transports. Diese Lösungen sind Ergebnis enger technischer Abstimmung, um die hohen Durchsatzraten in Logistikzentren für verderbliche Waren zu erfüllen. „Unser Ziel ist es, für jede spezifische Branchenanforderung die passende Automatisierungslösung zu finden“, sagt Jesser.

Mosca präsentiert die neue Reisopack Fusion Serie. Mit optimierten Farbkonzepten und vier Rahmenformaten erweitert sie die Anwendungsvielfalt und ermöglicht eine optimale Handhabung verschiedener Bandbreiten und Packmaße. „Die Reisopack Fusion bietet unseren Kunden die Flexibilität, die sie benötigen, um auf sich ändernde Verpackungstrends und unterschiedliche Behältergrößen zu reagieren“, bestätigt Jesser.

Innovation in Serienfertigung

Besucher der Messe können auch die SoniXs P7-Connect B in Aktion erleben. Sie markiert den nächsten Schritt in voll digitalisierten Anwendungen. Als Nachfolger des MP-6 bietet sie dank der WebHMI-Schnittstelle volle Konnektivität. Leistungsdaten können in Echtzeit über die digitale Schnittstelle analysiert werden, was die Grundlage für optimierte prädiktive Wartung bildet. Das integrierte SoniXs Ultraschallsiegel-System ermöglicht die zuverlässige Verarbeitung von PP- und Papierbändern. Das bewährte Ultraschallsiegelverfahren arbeitet ohne Heizphase und ist somit nicht nur energieeffizient, sondern auch emissionsfrei.

Nachhaltigkeit mit HUG und recycelbarem Band

Für manuelle Aufgaben präsentiert Mosca das HUG-Handbandgerät und die leistungsstärkere HUG+ Version. Zusammen mit einem auf dem Stand ausgestellten Shredder demonstrieren die Bander-Experten, wie Kunden die Bänder sofort für den nächsten Recyclingzyklus vorbereiten können – ganz im Sinne der Kreislaufwirtschaft.

Apropos Bänder: Auf der Interpack zeigt Mosca exklusiv den Prototyp eines neuen grauen PP-Bandes, das noch in diesem Herbst auf den Markt kommen wird. Es ist für Bündelung und Versiegelung konzipiert und besteht zu mindestens 35 % aus recyceltem Material (PCR-PP) – ein Anteil, der durch die graue Farbe bewusst hervorgehoben wird. Das vollständig recycelbare Band ist frei von kritischen Substanzen und verbindet regulatorische Vorgaben mit maximaler Funktionalität für Versand und Industrie.

Mit diesem recycelten Material ist das Band bereits heute zukunftssicher: Einerseits erfüllt es die zukünftigen EU-Anforderungen an Transportverpackungen gemäß PPWR (ab August 2026). Andererseits übertrifft es die in Großbritannien geforderte 30-Prozent-Grenze für recyceltes Material im Kunststoffverpackungsgesetz (ab April 2027). „Das neue graue PP-Band ist mit allen Mosca-Bandmaschinen kompatibel“, betont Jesser. „Das graue Farbkonzept wird bewusst gewählt, um eine klare visuelle Unterscheidung zu Bändern ohne recycelten Anteil zu gewährleisten.“

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