REWE verbindet Automatisierung mit resilienter Logistik

REWE verbindet Automatisierung mit resilienter Logistik

Automatisierte Logistik wird bei REWE durch ein umfassendes Resilienzkonzept ergänzt. Im Verteilzentrum Oranienburg verbindet der Händler die Fördertechnik mit vorbeugender Wartung, digitalem Systemmanagement, Vor-Ort-Unterstützung und eigenen technischen Kompetenzen.

Die Anlage bewegt typischerweise mehr als 650.000 Einheiten täglich und beliefert über 370 Supermärkte sowie 580 weitere Märkte. Bei frischen und gekühlten Waren können Verzögerungen schnell über den einzelnen technischen Vorfall hinausgehen: Wird ein Lieferfenster verpasst, ist die Zustellung möglicherweise nicht mehr möglich.

REWE links warehouse automation with resilience and workforce support

Technische und digitale Vorsorge

Im Rahmen der Success Services untersucht Cimcorp die automatisierten Systeme zweimal pro Jahr. Die Fachleute bewerten den Anlagenzustand, prüfen Anzeichen von Verschleiß und führen grundlegende Wartungsarbeiten gemeinsam mit dem REWE-Team durch. Damit soll der Betrieb planbarer werden und ungeplante Stillstände sollen seltener auftreten.

Eine Fernsupport-Ebene hilft bei der Diagnose von Problemen, die vor Ort nicht gelöst werden können. Bei notwendiger physischer Intervention übernehmen Servicetechniker Reparaturen und Korrekturmaßnahmen. Die Betreuung ist an sechs Tagen pro Woche vorgesehen und kann auf Sonntage und Feiertage ausgeweitet werden.

Resilienz beschränkt sich dabei nicht auf Mechanik. Das Systemmanagement überwacht die IT-Basis der Fördertechnik und umfasst Virenschutz, Netzwerkverwaltung sowie die Kontrolle von Datenbanken. So werden Verfügbarkeit und digitale Absicherung in einem gemeinsamen Betriebsmodell betrachtet.

Beschäftigte bleiben entscheidend

REWE reagiert mit der Automatisierung zugleich auf fehlende Arbeitskräfte und körperlich belastende Aufgaben. Eigene Techniker werden für die Systembetreuung qualifiziert. Cimcorp steht als zusätzliche Fachinstanz bereit, wenn ein Vorfall die Möglichkeiten des Standortteams übersteigt.

Für Matthias Menzel, General Manager in Oranienburg, muss technische Unterstützung ebenso schnell handeln wie der Markt für Frischeprodukte. Das Beispiel zeigt, dass zuverlässige Automatisierung nicht nur von der Hardware abhängt, sondern von Wartung, IT-Sicherheit und gut vorbereiteten Menschen.

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