Ladezeiten und Emissionen reduziert

Ladezeiten und Emissionen reduziert

Ypê startete ein großes Automatisierungsprojekt mit Joloda Hydraroll, um die Logistikabläufe an seinem neu erworbenen Greenfield-Standort in São Paulo zu transformieren und die Qualität, Sicherheit und Umweltbilanz des Unternehmens zu verbessern.

Gegründet vor mehr als 75 Jahren, ist Ypê eines der bekanntesten FMCG-Unternehmen Brasiliens und spezialisiert auf die Herstellung von Haushaltsreinigungsprodukten. Im Jahr 2018 ging es eine Partnerschaft mit dem Systemintegrationsunternehmen E80 ein, um einen innovativen Campus für die neuen Produktions- und Lageranlagen zu schaffen.

Die Herausforderung

Der Campus sollte die Sicherheitsstandards des Unternehmens verbessern, die operative Effizienz steigern und die Umweltbelastung beim Transport der Produkte reduzieren. Aufgrund des zunehmenden Volumens und der Skalierung seiner Aktivitäten suchte Ypê nach strategischen Verbesserungen seiner Anlagen, um folgende Punkte anzugehen:

• Menschliche Fehler: Arbeiterintensive Aufgaben sind oft monoton und repetitiv, was sie anfällig für menschliche Fehler macht. Dies kann zu Engpässen und Sicherheitsrisiken führen.
• Arbeitskräftebedarf: Die Skalierung der Aktivitäten zur Erreichung ambitionierter Wachstumsziele erforderte einen erheblichen Fokus auf Personalentwicklung und -bindung in Zeiten steigender Arbeitskosten.
• Gesundheits- und Sicherheitsrisiken: Der Einsatz von Gabelstaplern in stark frequentierten Bereichen birgt Sicherheitsrisiken und Unfallgefahren.
• CO₂-Emissionen: Häufiger Einsatz von Gabelstaplern trägt zu CO₂-Emissionen bei. Mit Brasiliens Ziel, die Emissionen bis 2035 um 67 % zu reduzieren, wollte Ypê durch umweltfreundlichere Logistik vorangehen.

Die Lösung

Ypê arbeitete mit Joloda Hydraroll zusammen, um die Optimierung des Ladeprozesses an den neuen Anlagen zu unterstützen. Angesichts des Warenvolumens und der Entfernung zwischen Produktionsstätte und Lager wurde ein Slipchain-Automatisiertes Anhänger-Ladesystem implementiert, um manuelle Handhabung zu minimieren, Risiken am Arbeitsplatz zu verringern und die Effizienz zu steigern.

Die Lösung bestand aus sechs Ladebrücken in den Anlagen von Ypê: drei im Lager und drei in der Produktionsstätte. Außerdem wurden sechs Slipchain-Anhängersysteme installiert, um Waren zwischen den Standorten zu transportieren.

Die Joloda Hydraroll-Ladebrücken mit Slipchain können mit dem Bestandsverwaltungssystem der Anlage kommunizieren, um die Größe und das Gewicht eines zu ladenden Artikels zu bestimmen. Das bedeutet, dass das Ladesystem entscheiden kann, welche Paletten auf welchen Anhänger geladen werden sollen, um maximale Effizienz im sogenannten Sequenzierungsprozess zu erreichen.

Jede Ladebrücke ist zudem mit Sicherheitsmerkmalen ausgestattet, um Zwischenfälle zu verhindern, darunter seitliche Barrieren, die als physische Barrieren dienen, um zu verhindern, dass Personen oder Geräte den Perimeter der Ladezone betreten. Außerdem wurden Sensoren und Warnschilder installiert, um die Arbeiter in der Umgebung über den Betrieb des Systems zu informieren.

Im Jahr 2025 wurde eine Flotte von selbstfahrenden Mercedes-Benz-Fahrzeugen mit den Slipchain-Systemen in Betrieb genommen, um Anhänger vom Werk zum Lager zu shutteln. Diese ermöglichen einen 24/7-Betrieb zwischen Produktion und Lager auf dem Gelände und verbessern die Produktionskapazität weiter. Sehen Sie die Lösung in Aktion hier.

Vorteile

Die Automatisierungsimplementierung hat zahlreiche Vorteile für Ypê gebracht, darunter:

• Schnellere Beladung: Das Beladen der Anhänger dauert jetzt nur noch zwei Minuten – eine Verringerung der Gesamtzeit für das Anhängermanagement um etwa 28 Minuten.
• Platzoptimierung: Das automatisierte Ladesystem von Joloda Hydraroll hat Ypê geholfen, den Lagerraum sowohl in der Produktion als auch im Lager zu optimieren. Jedes System ersetzt drei herkömmliche Ladebrücken und integriert sich nahtlos in bestehende Produktionsprozesse, wodurch separate Operationen entfallen.
• Zukunftssicherheit: Die skalierbare Natur des automatisierten Ladesystems stellt sicher, dass Ypê mühelos expandieren kann, um steigende Anforderungen zu erfüllen.
• Nachhaltigkeit: Durch die Reduzierung von Maschinen, Fuhrparks, Anhängern und Gabelstaplern hat Ypê seine CO₂-Emissionen im Einklang mit den globalen COP-Gesetzen verringert und sein 75-jähriges Engagement für Umweltverantwortung unterstrichen.
• Sicherheitsverbesserungen: Der Wegfall von Gabelstaplern und die Integration intelligenter Sicherheitssysteme haben das Risiko von Arbeitsunfällen erheblich reduziert und eine sicherere Umgebung für die Mitarbeiter geschaffen.
• Weniger Produktschäden: Automatisierte Ladesysteme verhindern Produktschäden beim Palettenmanövrieren und sorgen dafür, dass die Waren reibungslos vom Ladebereich in den Anhänger gelangen.
• Automatisierte Handhabung: Die Lösung hat arbeitsintensive Prozesse reduziert, begleitet von professioneller Weiterbildung, Talentumverteilung und einer Verschiebung hin zu höherwertigen Tätigkeiten.

Francisco Silva, Geschäftsführer für Exzellenz und Innovation bei Ypê, kommentierte: „Ich freue mich, unsere Zufriedenheit mit der Zusammenarbeit mit Joloda Hydraroll auszudrücken. Diese Partnerschaft hat unsere Erwartungen wirklich übertroffen, indem sie es uns ermöglicht hat, unsere Logistikprozesse zu optimieren und die Gesamteffizienz zu steigern. Die innovative Lösung von Joloda Hydraroll hat nicht nur unsere Abläufe verbessert, sondern auch dazu beigetragen, eine sichere und nachhaltige Arbeitsumgebung zu erhalten. Dieses Projekt stärkt unsere Innovationskultur, ein Wert, auf den wir seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1950 stolz sind. Wir freuen uns auf weiteren Erfolg und zukünftige Zusammenarbeit mit Joloda Hydraroll.“

Durch den Einsatz automatisierter Ladetechnologie hat Ypê seinen nachhaltigen, innovativen Erfolg im brasilianischen FMCG-Markt fortgesetzt, moderne Logistikherausforderungen erfolgreich gemeistert und sich für zukünftiges Wachstum und Nachhaltigkeitsziele positioniert.

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