KI bringt Nachhaltigkeit in die operative Lieferkettensteuerung

KI bringt Nachhaltigkeit in die operative Lieferkettensteuerung

Nachhaltigkeit wird in der Industrie zunehmend zu einem Bestandteil der operativen Steuerung. Blue Yonder wurde im Verdantix-Bericht Green Quadrant: Supply Chain Sustainability Software (2026) als Leader eingestuft. Im Mittelpunkt steht eine Softwarearchitektur, die Umweltfunktionen in die Planung und Ausführung von Lieferketten integriert.

Dieser Ansatz entspricht dem Gedanken von Industry 5.0: Digitale Systeme sollen nicht nur Abläufe optimieren, sondern auch Ressourcen schonen und die Widerstandsfähigkeit erhöhen. Mit den Lösungen von Blue Yonder lassen sich CO₂-Emissionen, Abfall und ESG-Risiken gemeinsam mit Kosten, Service und weiteren Supply-Chain-Zielen betrachten.

KI-Agenten machen Umweltkennzahlen nutzbar

Verdantix hebt den Blue Yonder Orchestrator hervor. Er koordiniert mehrere KI-Agenten und stellt Erkenntnisse zu Umwelt-KPIs in natürlicher Sprache bereit. Damit können Teams Entwicklungen verfolgen, CO₂ und Abfall in Planungsszenarien berücksichtigen und Optionen wie die Verlagerung von Luft- auf Seetransport untersuchen.

Die Software unterstützt außerdem den Vergleich alternativer Lieferanten, Materialien und Produktionswege. Unternehmen können die jeweiligen Auswirkungen auf Emissionen und ESG-Risiken prüfen. Gerade bei Störungen oder veränderten Marktbedingungen entsteht so eine Grundlage, um Resilienz und Umweltleistung gemeinsam zu bewerten.

Messung entlang der Lieferkette

Der Logistics Emissions Calculator automatisiert die Ermittlung von Emissionen im multimodalen Transport. Zum Einsatz kommen eine GLEC-akkreditierte und an ISO 14083 ausgerichtete Methodik. Die Netzwerkfunktionen von Blue Yonder ermöglichen zudem Einblicke in die Materialrückverfolgbarkeit über mehrere Lieferstufen sowie in ESG-Risiken und Nachhaltigkeitsleistungen von Lieferanten.

Die Verdantix-Auszeichnung bezieht sich auf Planung und Ausführung innerhalb von Blue Yonder Sustainable Supply Chain Management. Genannt werden unter anderem die Optimierung von Transportemissionen, Nachhaltigkeitsfunktionen für Fertigung und Einzelhandelsplanung sowie Traceability, Zusammenarbeit und Risikomanagement.

Für Unternehmen liegt der praktische Nutzen in der Verbindung von Nachhaltigkeitszielen mit den Stellhebeln des Betriebs. Entscheidungen über Netzwerke, Lieferanten und Transport können dadurch neben Wirtschaftlichkeit und Service auch ihre Umweltwirkung berücksichtigen.

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