Generation Z offen für kommerzielles Fahren mit Technologie
Mehr als die Hälfte (57%) der Generation Z möchte in Rollen arbeiten, die KI-Technologie nutzen, so die neue Forschung von Samsara. Die Erkenntnisse zeigen, dass die Generation Z den Schlüssel dazu haben könnte, Flotten am Laufen zu halten, da Flottenmanager Druck durch anhaltende Fahrermangel spüren.
Die neueste Forschung von Samsara zeigt, dass mehr als die Hälfte (58%) der Generation Z im Alter von 16-25 Jahren eine fahrerorientierte Karriere attraktiv findet und flexible Arbeitszeiten (47%), selbstständiges Arbeiten (43%) sowie die Möglichkeit, ein Büro zu vermeiden (40%) als die wichtigsten Vorteile nennt.
Technologie als Karrieretreiber für junge Talente
Die Ergebnisse zeigen jedoch auch, dass die Generation Z mehr von einer Berufskarriere im Bereich des gewerblichen Fahrens erwartet. Die Mehrheit wünscht sich eindeutig eine Rolle, die KI-Technologie nutzt, und jeder Vierte (26%) ist eher bereit, eine Fahrkarriere zu verfolgen, wenn sie auf aufkommende Technologien wie autonome Fahrzeuge oder KI-gestützte Werkzeuge setzt.
Für viele bleiben jedoch Missverständnisse über den Beruf eine Barriere bei der Rekrutierung, wobei die Befragten der Generation Z lange Arbeitszeiten (45%) und ihre Wahrnehmung von „langweiliger“ Arbeit (28%) als Haupthemmnisse nennen.

Doch diese Wahrnehmungen stehen im Widerspruch zur Realität des modernen Flottenbetriebs. KI-gestützte Automatisierung und digitale Werkzeuge verändern bereits die Erfahrung professioneller Fahrer, indem sie manuelle Verwaltungsaufgaben reduzieren und den Fahrern mehr Flexibilität in ihrer Rolle bieten, was die Arbeitszufriedenheit steigert.
Fahrer neu positionieren als Flottenpiloten
Die Forschung legt nahe, dass Flottenmanager, um die nächste Generation von Flottenfahrern zu gewinnen und zu halten, das Fahren als eine technologiegestützte Karriere neu positionieren müssen, anstatt als traditionellen manuellen Beruf. Durch die Ausstattung jüngerer Fahrer mit den neuesten KI-gestützten Werkzeugen können Flotten eine moderne Belegschaft von „Flottenpiloten“ inspirieren, die bereit sind, das Land am Laufen zu halten.
„Wir beobachten einen echten Wandel in den Motivationen der Generation Z, einer Generation, die Technologie als zweite Natur sieht, anstatt als nette Ergänzung“, sagte Seth Stanfield, Direktor, UK, Samsara. „Jüngere Erwachsene möchten in Rollen arbeiten, in denen Technologie sie befähigt, sinnvolle Arbeit zu leisten. Wenn Flotten in vernetzte Werkzeuge und Automatisierung investieren, verbessern sie nicht nur die operative Effizienz. Sie schaffen Raum für die Flottenpiloten von heute und bieten Karrieren, die nicht nur durch die Straße, sondern auch durch Daten, Konnektivität und neue Fähigkeiten definiert sind.“
Sally Gilson, RHA Policy Lead für Skills und Fahrer, sagte: „Die Fahrtechnologie hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt und wird dies auch weiterhin tun, da die Branche bestrebt ist, ihre Arbeit effizienter zu gestalten und die Sicherheit auf unseren Straßen zu verbessern. Die Rekrutierung für LKW- und Busfahrerstellen bleibt eine zentrale Herausforderung für unseren Sektor, da die Nachfrage wächst; wir haben aufgedeckt, dass in den nächsten fünf Jahren mindestens 40.000 neue LKW-Fahrer pro Jahr benötigt werden, weshalb wir hart daran arbeiten, junge Menschen dazu zu bewegen, hinter das Steuer der britischen Lastwagen zu steigen. Tatsächlich ist dies ein zentrales Thema unserer National Lorry Week-Kampagne, bei der die Branche zusammenkommt, um aufzuzeigen, was eine Karriere in der Logistik für junge Menschen attraktiv macht.“




