Ausgelagertes Enterprise Mobility Management

Ausgelagertes Enterprise Mobility Management

In der Logistik hält die Arbeit durch ausgelagerte Enterprise Mobility Management-Lösungen, argumentiert Simon Evans (im Bild unten), Direktor bei Subsidium.

Das moderne Logistikumfeld ist äußerst anspruchsvoll. Ob es sich um eine große Anlage handelt, die palletisierte Fracht lagert und liefert, oder um einen kleineren Standort, der einzelne Güter für den Versand an private Haushalte verarbeitet, ähnliche Herausforderungen bestehen.

Das Management benötigt eine Echtzeit-Übersicht über die eingegangenen Sendungen, den genauen Standort, an dem sie gelagert werden sollen, wann sie das Gelände verlassen und mit welchem Fahrzeug. Es ist eine enorme Aufgabe, bei der jede Unterbrechung des Zugriffs auf Informationen kostspielig sein kann, etwa durch einen verlorenen Auftrag oder eine verpasste Lieferung, mit finanziellen und rufschädigenden Folgen. Daher ist es entscheidend, dass die verwendeten Werkzeuge zur Erfassung und Aufzeichnung zuverlässig, voll funktionsfähig und mit der erforderlichen Software ausgestattet sind.

Fahrzeug-Geräte, zum Beispiel, können nahezu ständig im Einsatz sein und von zahlreichen Fahrern über einen Zeitraum von 24 Stunden genutzt werden. Selbst ein einziges Gerät, das außer Betrieb ist, sei es nur für kurze Zeit, ist bestenfalls unpraktisch und schlimmstenfalls äußerst schädlich für Produktivität und Effizienz. Für geschäftige Lagerleiter und IT-Teams, die viele andere Aufgaben haben, ist die Verwaltung der Geräteverfügbarkeit und -effizienz, insbesondere bei kurzfristigen Problemen, eine Aufgabe, für die sie möglicherweise nicht optimal ausgestattet sind.

Das bedeutet, dass in diesem Bereich fachkundige Unterstützung durch einen spezialisierten Anbieter für Enterprise Mobility Management (EMM) echte operative und kommerzielle Vorteile bringen kann, indem er die Verantwortung übernimmt, diese Geräte einsatzbereit und zweckmäßig zu halten – und darüber hinaus Mehrwert schafft. Das Wichtigste ist, dass ein EMM jedes Gerät aus der Ferne verwalten kann, um sicherzustellen, dass es korrekt läuft und die passende Software installiert ist. Diese Fernverwaltung ist entscheidend, da Fahrer und Fahrzeuge selten, wenn überhaupt, alle an einem zentralen Ort sind.

EMMs können auch die konfigurierte Verwaltung der Geräte anbieten, bei der Apps wie Navigations-Tools und Lagerverwaltungssysteme aus der Ferne vorab konfiguriert und auf allen Geräten aktualisiert werden können. Dieser Standardisierungsgrad ermöglicht eine Echtzeit-Synchronisation mit aktualisierten Karten, Routen und Bestandsystemen.
Gleichzeitig können verwaltete Geräte auch gemeinsam genutzt werden, mit personalisierten Anmeldeinformationen für jeden Nutzer, sodass mehrere Personen dasselbe Gerät während verschiedener Schichten verwenden können, während sie Zugriff auf unterschiedliche Apps und Kioske für ihre Aufgaben haben. Dies vereinfacht das Offboarding und Onboarding und ist entscheidend, um Hardwarekosten zu senken, während die Geräte sicher in Fahrzeugen montiert bleiben können, anstatt bewegt werden zu müssen, was das Risiko von Verlust oder Beschädigung erhöht.

Diese Personalisierung ermöglicht es, Geräte für jeden Nutzer so zu konfigurieren, dass sie nur auf die Apps zugreifen können, die sie für ihre Rolle benötigen, über den „Kiosk-Modus“. Dies erleichtert die Nutzung für nicht-technische Anwender, erhöht die Widerstandsfähigkeit gegen Manipulationen oder unbeabsichtigte Nutzung und ermöglicht eine schnellere Schulung neuer Kollegen. Das EMM kann auch den Zugriff auf in-vehicle Geräte einschränken, während Fahrzeuge in Bewegung sind, um Ablenkungen des Fahrers zu reduzieren und die sichere Nutzung wichtiger Apps wie Navigation oder Kommunikation zu gewährleisten. Das Gerät schaltet dann automatisch wieder in den „Normalbetrieb“, wenn es stillsteht.

Die Echtzeit-GPS-Überwachung von Fahrern und Vermögenswerten bietet vollständige Transparenz über Bewegungen, wobei Geofencing Warnungen oder Aktionen auslösen kann, beispielsweise die automatische Erfassung der Ankunft in einer Lieferzone.
Im seltenen Fall eines Hardwareproblems können Geräte aus der Ferne unterstützt werden, um schnell Ersatz bereitzustellen.

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