450 Kilometer durch Tansania machen Verkehrswiderstand greifbar
In der Industrie wird Resilienz häufig mit Kapazität, Infrastruktur und stabilen Abläufen verbunden. Ian Wrights bevorstehende Radtour durch Tansania macht das Thema unmittelbar erfahrbar: In fünf Tagen will er mehr als 450 Kilometer und über 2.700 Höhenmeter zwischen dem Kilimandscharo und dem Indischen Ozean bewältigen.
Wright nimmt als Mitglied von Team Transaid an der Kilimanjaro to Coast Cycle Challenge teil. Hitze, schwieriges Gelände und zunehmende Ermüdung stellen Anforderungen an Fahrer und Vorbereitung. Auch das Gewicht des Gepäcks, die Ausrüstung und die Trainingsplanung werden zu operativen Faktoren – ähnlich wie bei jeder anspruchsvollen Logistikleistung.

Verkehr ist mehr als Lieferkettenleistung
Die Spendenaktion unterstützt Transaid in Subsahara-Afrika. Die Organisation arbeitet an sicherem, verfügbarem und nachhaltigem Verkehr, darunter Verkehrssicherheit, leistungsfähigere Transportsysteme und besserer Zugang zu medizinischer Versorgung. Die Wirkung reicht über Warenströme hinaus: Ohne verlässliche Mobilität können Menschen Schwierigkeiten haben, Gesundheitsdienste, Bildung, Arbeitsplätze und wichtige Grundangebote zu erreichen.
Peter MacLeod, Transaid-Botschafter und Wrights Kollege, war selbst in Tansania unterwegs. Die dort erlebten Entfernungen, Straßen und Geländeformen vermittelten ihm ein besseres Verständnis für die Rahmenbedingungen, unter denen die Programme der Organisation umgesetzt werden. Für Unternehmen ist dies ein Hinweis, Resilienz stets anhand realer geografischer und gesellschaftlicher Bedingungen zu bewerten.
Unterstützung aus der Branche
Wright liegt bei seinem Spendenziel noch leicht zurück; Beiträge sind über seine Spendenaktion möglich. Europa Warehouse ist Hauptsponsor. Weitere Unterstützung kommt von GenieGrips, PALLITE Group Ltd und Prologis UK. BIFA ist Hauptsponsor der Herausforderung, Chelsea Group unterstützt das Projekt als Sponsor.
Wright sprach außerdem mit Transaid-Geschäftsführerin Caroline Barber in einer Sonderfolge von Logistics Business Conversations. Die Tour verdeutlicht, dass Nachhaltigkeit und Resilienz nicht nur anhand von Emissionen und Durchsatz bewertet werden sollten, sondern auch danach, ob Verkehr Menschen den Zugang zu unverzichtbaren Leistungen ermöglicht.






