Warum mobile Roboter den Materialfluss für immer verändern

Warum mobile Roboter den Materialfluss für immer verändern

Mit ihrem Umzug in ein neues Firmengebäude nutzte der Display-Spezialist Holbox die Gelegenheit, seine interne Logistik systematisch zu modernisieren. Zu diesem Zweck implementierte Jungheinrich eine maßgeschneiderte Automatisierungslösung mit zwei mobilen Robotern.

Hamburg/Roermond – Der Materialumschlagspezialist Jungheinrich hat für den niederländischen Display-Spezialisten Holbox an seinem neuen Standort in Roermond eine automatisierte Logistiklösung umgesetzt. Die mobilen Roboter sorgen für einen effizienten und sicheren Materialfluss zwischen Produktion, Lager, Wareneingang und Versand.

Im Frühjahr 2025 verließ Holbox seinen bisherigen Standort in Echt und zog in ein neu gebautes, hochmodernes Firmengebäude in Roermond. Die neue Anlage bot dem familiengeführten Unternehmen die Möglichkeit, seine Produktions- und Logistikprozesse neu zu strukturieren und nachhaltiger auszurichten.

„Unser neues Gebäude ermöglicht es uns, effizienter zu arbeiten und gleichzeitig unseren ökologischen Fußabdruck zu verringern“, sagt Martijn Hol, Geschäftsführer von Holbox.

Automatisierung entlastet die Mitarbeiter

Im Mittelpunkt der Lösung stehen zwei EKS 215a mobile Roboter, ergänzt durch zusätzliche Jungheinrich-Gabelstapler mit Lithium-Ionen-Batterien. Die Fahrzeuge übernehmen schwere und repetitive Transportaufgaben und entlasten so deutlich Gabelstaplerfahrer. Dadurch können sich die Mitarbeiter auf anspruchsvollere Tätigkeiten konzentrieren.

Die mobilen Roboter werden über eine individuell konfigurierte, webbasierte Benutzeroberfläche auf Tablets gesteuert, die alle Mitarbeiter intuitiv bedienen können. Ihre Navigation basiert auf präziser Laserscanning- und intelligenter Sensortechnologie, die es ihnen ermöglicht, sich sicher im Mischbetrieb mit Menschen und manuell betriebenen Fahrzeugen zu bewegen. Standard-Personenschutzsensoren scannen die Route in Fahrtrichtung und bei Belastung je nach Geschwindigkeit. Wird ein Hindernis erkannt, kommt der mobile Roboter kontrolliert zum Stillstand.

Maßgeschneidertes Sicherheitskonzept für maximalen Schutz

Ein einzigartiges Merkmal des Projekts – und eine Premiere in den Niederlanden – ist die zusätzliche Sicherheitssensor-Technologie, die die Umgebung der maßgeschneiderten mobilen Roboter überwacht. Sie ergänzt die Standard-Sicherheitstechnik der mobilen Roboter und erkennt auch Hindernisse über der üblichen Erkennungshöhe von 20 Zentimetern über dem Fahrweg. Dadurch wird beispielsweise das frühzeitige Erkennen erhöhter Lasten gewährleistet. In solchen Fällen reduziert das Fahrzeug automatisch seine Geschwindigkeit oder kommt zum Stillstand.

Darüber hinaus sind die Kranarm-Mobilroboter mit einem speziell entwickelten Mehrzinken ausgestattet. Neben Euro- und Industriepaletten ermöglicht er auch den Transport deutlich größerer Papierpaletten mit den Maßen 1.600 × 1.200 Millimeter – eine wichtige Anforderung für die Produktionsprozesse von Holbox.

Die Gabelstaplerfahrer waren anfangs etwas skeptisch gegenüber den mobilen Robotern, aber seit dem ersten Tag haben sie sich als echte Teamplayer erwiesen… Sie unterstützen unsere Mitarbeiter und heben unsere Logistikprozesse auf die nächste Ebene. Das stellt sicher, dass wir für die Zukunft gerüstet sind.

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