Porto wird Kompetenzzentrum für digitale Flottenlösungen

Porto wird Kompetenzzentrum für digitale Flottenlösungen

DKV Mobility errichtet in Porto ein Technologiezentrum für Daten und künstliche Intelligenz. Der neue Standort soll die Entwicklung integrierter Services für Tanken, Laden und Flottenmanagement unterstützen und damit auf die wachsende Komplexität industrieller Mobilität reagieren.

Flotten werden nicht einfach vollständig elektrisch oder vollständig konventionell. In vielen Betrieben müssen unterschiedliche Antriebe parallel gesteuert werden. Gleichzeitig steigen die Erwartungen an digitale Partner: Informationen sollen zusammengeführt, Abläufe automatisiert und Entscheidungen schneller unterstützt werden. Genau hier kann eine stärkere Nutzung von Daten und KI operative Vorteile schaffen.

Porto hub gives DKV Mobility a new engine for fleet innovation

Ein Hub innerhalb eines europäischen Netzwerks

Beim Aufbau arbeitet DKV Mobility zunächst mit Capgemini. Die ersten Fachkräfte sind bereits an Bord. Bis Ende 2026 sind etwa 50 Stellen geplant; bis Ende 2027 soll der Standort rund 150 Beschäftigte umfassen und vollständig in die DKV-Mobility-Organisation übergehen.

Porto ergänzt die bestehenden Technologiezentren in Ratingen und Bukarest. Arbeitsplätze sollen nicht aus diesen Standorten verlagert werden. Stattdessen will DKV Mobility dort weiter einstellen und in Qualifizierung sowie Entwicklung investieren. Gemeinsame Prozesse sollen die Zusammenarbeit der drei Standorte sichern.

Technische Skalierung als Industrieaufgabe

Das Unternehmen positioniert Porto als Kompetenzzentrum und nicht als isolierte Außenstelle. Die Verbindung der Teams soll helfen, datenbasierte Funktionen schneller in marktfähige Produkte zu überführen. Davon können Betreiber gemischter Flotten und der wachsende Bereich der Elektromobilität profitieren.

Für Porto sprechen Hochschulen, eine aktive Tech-Community und die Verfügbarkeit geeigneter Spezialisten. Europaweit will DKV Mobility in den kommenden Jahren mehrere hundert IT-, Daten- und KI-Ingenieure gewinnen. Die Initiative macht deutlich, dass industrielle Digitalisierung neben Plattformen und Algorithmen auch dauerhaft verfügbare, vernetzte Fachkompetenz braucht.

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