Integrierte Verladetechnik stärkt die Resilienz des DPD-Zentrums
In einem Paketverteilzentrum entscheidet die Schnittstelle zwischen Auflieger und Halle wesentlich über den Betriebsfluss. Das neue DPD-Zentrum im Forrest Park in Newton Aycliffe nutzt deshalb ein abgestimmtes System aus isolierten Sektionaltoren, Überladebrücken und Schutzausrüstung von ASSA ABLOY Entrance Systems.
Barberry entwickelte die Anlage, Caddick Construction führte die Bauarbeiten aus und AJA Architects entwarf das Gebäude. Der Standort soll die Paketkapazität von DPD im Nordosten Englands erhöhen. Aus Sicht von Industry 5.0 ist besonders relevant, dass die technische Infrastruktur nicht allein auf Leistung zielt, sondern auch sichere Bedingungen für Fahrer und Hallenpersonal unterstützt.

Zugänge für einen stabilen Materialfluss
Insgesamt wurden 32 isolierte Sektional-Überkopftore des Typs OH1042P installiert. Die vertikale Führung hält die Bewegungsfläche vor den Öffnungen frei. Das erleichtert den Einsatz von Fahrzeugen und Betriebsmitteln und unterstützt gleichzeitig die energetischen Anforderungen des Gebäudes.
25 Tore sind 6.160 mm breit und für ebenerdige Zugänge ausgelegt. Sieben weitere verfügen über mittig integrierte Schlupftüren mit 30-mm-Niedrigschwellen, Panikstangen und Sicherheitsschaltern. Windverstärkungsträger ergänzen die statische Auslegung.
Ein flexibler Übergang zum Fahrzeug
Elf Verladestellen wurden als vollständige Systeme ausgeführt. Jede besteht aus einem OH1042P-Docktor mit zwei Reihen Sichtfenstern und einer teleskopischen Überladebrücke DL6220T. Die Brücke bietet sechs Tonnen Tragfähigkeit und eine 500 mm lange Teleskoplippe. Dadurch kann das Hallenniveau mit unterschiedlichen Aufliegerkonfigurationen verbunden werden.
Dockabdichtungen, Anfahrpuffer und Radführungen vervollständigen die Schnittstelle. Die Überladebrücken sind in RAL 5010 ausgeführt. Zusammen sollen die Komponenten die Abläufe beim Be- und Entladen kontrollierbarer machen, Waren schützen und das Risiko bei Fahrzeugbewegungen reduzieren.
Der Nutzen liegt nicht in einer vollständigen Automatisierung, sondern in robuster Integration. Für industrielle Betreiber kann die Kombination aus standardisierten Toren, klaren Sicherheitsfunktionen und geschützten Übergabepunkten helfen, vermeidbare Unterbrechungen zu begrenzen. Damit wird die Verladezone zu einem Baustein für Resilienz, sichere Arbeit und langfristig effizienteren Gebäudebetrieb.






