AutoStore verbindet Automatisierung mit flexibler Finanzierung
Bei der Lagerautomatisierung entscheidet nicht allein die technische Leistungsfähigkeit über den Nutzen. Für Industrieunternehmen ist ebenso relevant, ob sich die Investition mit Wachstum, Liquidität und der langfristigen Anlagenstrategie vereinbaren lässt. Die erweiterte Vereinbarung zwischen THG Fulfil und AutoStore ergänzt deshalb das bestehende Robotics-as-a-Service-Angebot um den globalen Vertrieb im CapEx-Modell.
Kunden können die Systeme kaufen, als Service nutzen oder beide Ansätze in unterschiedlichen Teilen ihres Netzwerks kombinieren. Damit wird eine schrittweise Erweiterung möglich, wenn sich Nachfrage und Kapazitätsbedarf verändern. Planung, Integration und Betrieb können dabei weiterhin über denselben Partner erfolgen.

Erfahrung aus einem laufenden Automatisierungsnetzwerk
THG Fulfil betreibt 796 AutoStore-Roboter in seinem eigenen Fulfilment-Netzwerk. Das Unternehmen hat die Plattform mit einem proprietären Warehouse-Control-System verknüpft. Nach Unternehmensangaben gelangen dadurch mehr als 11.000 Behälter pro Stunde zu Kommissionierstationen; die durchschnittliche Wartezeit bei der Kommissionierung sank um 78 Prozent.
Ein aktuelles Beispiel ist die Installation für Footasylum. Sie umfasst 85 R5-Roboter und mehr als 96.000 Behälterplätze, die den vollständigen derzeit verfügbaren SKU-Bestand des Händlers aufnehmen können. Für potenzielle Anwender zeigt das, dass der Automatisierungserfolg auch von Software, Prozessdesign und Integration abhängt.
Die Betriebserfahrung kann zudem die spätere Weiterentwicklung erleichtern. Der gleiche Partner kennt die Ausgangskonfiguration und kann zusätzliche Kapazität unterstützen, auch wenn sich die Finanzierungspräferenzen des Kunden ändern.
CapEx für das komplette Portfolio
Die globale CapEx-Vertriebserlaubnis von THG Fulfil umfasst das gesamte AutoStore-Portfolio. Im RaaS-Modell sind ausgewählte Produkte verfügbar, darunter die Roboter R5 Pro und R5 Pro+, CarouselPort, ConveyorPort und VersaPort.
Tom Killeen, COO von THG Ingenuity, erklärte, Unternehmen könnten Eigentum und Liquiditätswirkung vergleichen, ohne auf die Design-, Software- und Betriebskompetenz von THG Fulfil zu verzichten. Russell Holmes, Sales Director UK & Ireland bei AutoStore, sieht in der Erweiterung eine bessere Anpassung an finanzielle und operative Ziele.
Damit wird Automatisierung vom festen Zahlungsmodell entkoppelt. Industrieunternehmen erhalten mehr Spielraum, ihre Lagerfähigkeit stufenweise auszubauen und die Finanzierungsform an die Entwicklung ihres Netzwerks anzupassen.
Weitere Informationen bietet THG Fulfil. Die unterschiedlichen Modelle werden außerdem in einer Podcast-Folge mit Russell Holmes erläutert.






