ALDO setzt integrierte Logistikpartnerschaft bis 2031 fort
Die ALDO Group hat ihre Zusammenarbeit mit dem Logistikdienstleister Bleckmann bis Juli 2031 verlängert. Der kanadische Anbieter von Schuhen und Accessoires arbeitet seit Juli 2016 mit dem Supply-Chain-Spezialisten zusammen.
Zum Leistungsumfang gehören Transport, Lagerhaltung, Zollabwicklung und Fracht. Die Verbindung dieser Aufgaben in einem gemeinsamen Betriebsmodell soll die Abstimmung erleichtern. Zwischen den Unternehmen besteht täglicher Kontakt, sodass operative Entscheidungen entlang der Lieferkette schnell koordiniert werden können.
Europäischer Knotenpunkt mit globalen Exporten
Bleckmann übernimmt vor allem ALDOs europäische Logistik und Lagerung. Die Waren werden außerdem nach Marokko, Ägypten, Angola, Albanien, in die Türkei, nach Zypern und in das Vereinigte Königreich exportiert. Zu den wichtigen europäischen Märkten zählen Polen, Deutschland, Frankreich und Portugal.
Im Lager in Enschede werden jährlich etwa 3,2 Millionen Artikel versendet. Das Volumen macht stabile Prozesse und eine enge Abstimmung zu wesentlichen Faktoren für den kontinuierlichen Warenfluss.
Resilienz ohne Umbruch der Lieferkette
Die Partner nennen Vertrauen, kontinuierliche Verbesserung und Kostensenkungen als zentrale Bestandteile der Zusammenarbeit. Mit der Verlängerung bleibt die bestehende Struktur erhalten. Gleichzeitig kann Bleckmann die Abläufe in Lager, Transport und Export weiterentwickeln.
Für eine Industrie-5.0-Perspektive ist dabei relevant, dass Resilienz nicht ausschließlich durch neue Automatisierungstechnik entsteht. Auch belastbare Beziehungen, schnelle Kommunikation und schrittweise Prozessverbesserungen können die Anpassungsfähigkeit eines Netzwerks stärken.
Die Vereinbarung bietet ALDO damit Planungssicherheit für die internationale Distribution, ohne die laufenden Abläufe durch einen Anbieterwechsel zu unterbrechen. Bleckmann erhält zugleich einen langfristigen Rahmen, um die integrierten Logistikprozesse weiter zu optimieren.






